Cevaplar

2012-12-23T17:22:33+02:00

lle frühen Erwähnungen dieser Gruppe oder Gruppen stammen von Autoren aus dem 1. Jahrhundert.

Der römische Historiker Plinius der Ältere berichtete in Naturalis historia (Buch 5,73) von Esseni, die am Toten Meer nahe der Oase En Gedi als zölibatäre Gruppe ohne Geld gelebt hätten. In diesem Zusammenhang erwähnt er auch die Festung Masada.

Philo von Alexandrien schrieb in Prob Lib 72–91 („Über die Freiheit des Tüchtigen“) von 4000 Essäern in Syrien:

Sie lebten in Dörfern und mieden Städte, hätten weder Geld noch Großgrundbesitz, weder Schiffe noch Sklaven, stellten keine Waffen her, betrieben keinen Großhandel.

Anschließend beschrieb er als weitere Sondergruppe die Therapeuten mit ähnlichen Zügen.

Flavius Josephus nannte die Essener wiederholt als dritte große jüdische „Partei“ neben Pharisäern und Sadduzäern. Er schrieb in De bello Judaico (2, 119–161):

Sie betrieben Philosophie, „liebten einander“ mehr als alle übrigen jüdischen Gruppen, lebten asketisch, lehnten Umgang mit Frauen (Sexualität) ab, lehnten Öl (Salbung) ab, trugen weiße Kleider, übereigneten beim Eintritt ihren ganzen Besitz der Gruppe, ein dazu Gewählter verwalte den Gemeinbesitz (Gütergemeinschaft), bewohnten keine besondere Stadt, sondern bildeten in jeder Stadt Gruppen, nähmen Waffen nur auf Reisen zum Schutz vor Räubern mit, beteten vor Sonnenaufgang, äßen nach Tischgebeten mittags und abends gemeinsam, betätigten sich als Heiler, lehnten das Schwören ab, außer ihrem Eid beim Eintritt, „Ungerechte zu hassen und mit den Gerechten zu kämpfen“, müssten ein Noviziat ableisten, würden bei Regelverstößen ausgeschlossen, befolgten den Sabbat streng, vergruben ihre Exkremente, seien bereit, für die Tora zu sterben (Märtyrer), glaubten an die Unsterblichkeit der Seelen zur Erlösung oder ewigen Strafe.

An anderer Stelle (18,11.18-22) ergänzte er:

Sie opferten Gott nicht, schlossen keine Ehen, besäßen keine Sklaven, trieben Ackerbau, hätten Priester als Verwalter.

In seinen Antiquitates Iudaicae verglich Josephus die Essener mit den Pythagoräern. Sie hätten Herodes den Treueid verweigert, und dieser habe sie gewähren lassen. Er erwähnte auch einige Personen, die Essener gewesen seien: einen Weissager, einen Traumdeuter, einen späteren Oberbefehlshaber. Eventuell war auch der asketische heilige Bannus, bei dem Josephus drei Jahre gelebt haben will, bevor er Pharisäer wurde, ein Essener.

In einer altrussischen Übersetzung von De bello Judaico wurden folgende Angaben zu den Essenern ergänzt:

sie weissagten, sie besäßen ein geheimes Buch mit Engelnamen, eine Untergruppe heirate und zeuge Kinder, lebe aber von den anderen getrennt, sie seien sehr gastfreundlich, sie sängen nachts.

Spätere christliche Autoren beschrieben die Essener meist in Zitaten oder Zusammenfassungen früherer Angaben. Hegesipp nahm sie in seine Liste jüdischer Häresien auf; so auch Hippolyt von Rom, der die Beschreibung des Josephus übernahm. Eusebius von Caesarea (praep ev 7,11) zufolge lebten sie in Dörfern und Städten – damit harmonisierte er wohl den Widerspruch zwischen Philo und Josephus in diesem Punkt –, sie seien ältere Männer mit wenig Besitz, die Essen und Kleidung miteinander teilten. Synesios von Kyrene (370–412) zitierte Dion Chrysostomos (um 40–112): Die Essener wohnten in einer „glücklichen Stadt“ am Toten Meer nahe dem untergegangenen biblischen Sodom. Falls authentisch, wäre diese Angabe

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2012-12-23T17:22:52+02:00

gıda taşıyıcılar die essenholer 

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